Punkte per Klick auf die Karte setzen — der Reihe nach.
AvatarPilotBart-ZelleSinkzonegesperrt
Erklärung · Stand · swisstopo
lade …
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MacCready sagt: Zu jeder Luft gehört eine ideale Geschwindigkeit — je stärker die Luft sinkt und je stärker der nächste Bart erwartet wird, desto schneller. Das Bild zeigt, wie weit davon abgewichen wird; 0 % heisst: genau so geflogen. Rechts, im Gleiten mit Steigen, stehen nur wenige Messwerte dahinter — dort ist die Kurve unsicher.
Gurtzeug
Fliegt dieser Pilot ein Submarine-Style-Gurtzeug (Submarine, Sublite …)?
Steht in keiner IGC. Ändert die Polare mit der Geschwindigkeit (bei 45 km/h rund 0,07 m/s weniger Sinken, wie am Enzo 3 gemessen). Danach startet der Avatar.
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Wallis — Avatar
Ein Avatar fliegt Deinen Flug nach — durch das gemessene Strömungsfeld des Wallis. Du siehst, wo er gleitet, wo er kurbelt und wie er gegen den Piloten abschneidet.
Zieh Deine IGC-Datei hierher oder
Was macht ein Avatar?
Er fliegt selbständig. Niemand sagt ihm, wo es trägt — er muss die Bärte suchen wie jeder andere auch. Was er weiss, weiss ein erfahrener Pilot ebenfalls: an welchen Stellen es an solchen Tagen typisch trägt, wie stark, wie hoch, und wie oft man dort wirklich einen Bart antrifft.
Er entscheidet selbst, wie schnell er gleitet, wann er stehen bleibt und wann er weiterzieht. Er fliegt dieselbe Aufgabe wie der Pilot des IGCs — Abflug, Wendepunkte, Ziel —, sucht sich aber seinen eigenen Weg dorthin.
Was mussten wir dafür bauen?
Zwei Dinge. Ein Strömungsfeld: wie sich die Luft bewegt, je Stunde, Höhe und Art des Tages. Und eine Bartstatistik: wo Bärte stehen, wie stark sie tragen, bis wie hoch, und wie oft sie laufen.
Beides kommt aus geflogenen IGCs. Ein Gleitschirm ist dabei ein Messgerät: jede Sekunde sagt er, wie sich die Luft bewegt, wenn man seine Eigengeschwindigkeit und seine Polare kennt. Wir haben Methoden entwickelt, beides aus den IGCs zu bestimmen. Die Polaren publizieren wir hier. So wurden aus rund 110 Millionen Messpunkten die beiden Karten.
Was lesen wir aus Deiner IGC?
Die Aufgabe — Abflug, drei Wendepunkte, Landung: die Punkte, die den Flug am längsten machen.
Die Thermikstärke — für Tage im Korpus aus allen Flügen dieses Tages; sonst aus Deinem Flug, der Median Deines Steigens im Kreisen, auf die Tageszeit umgerechnet.
Die Decke des Tages — für Tage im Korpus aus allen Flügen dieses Tages gemessen; sonst aus den Oberkanten Deiner eigenen Bärte.
Wochenende oder nicht — aus dem Datum. Am Wochenende sind die militärischen Lufträume nicht aktiv.
Den Schirm — aus der Kopfzeile, wenn wir seine Polare kennen. Sonst fliegt der Avatar einen Zeolite 2 GT.
Wo Du gekurbelt hast und wo Du geglitten bist.
Was passiert, wenn er losfliegt?
Zuerst wird ein Korridor um Deine Spur gelegt, ±9,6 km breit, in Schritten von 500 m. Darin rechnet der Avatar für jeden Ort, jede Höhe und jede Uhrzeit aus, was sich am meisten lohnt: weitergleiten, schneller fliegen, oder stehen bleiben und kurbeln.
Die Startzeit wählt er selbst — typisch für diese Thermikstärke, früher bei langen Aufgaben.
Dann werden 100 Tage gewürfelt. Ob ein Bart gerade läuft, entscheidet der Zufall aus der gemessenen Trefferquote — wie in echt. Der Avatar weiss vorher nicht, welcher Bart trägt; er probiert, und manchmal geht es schief. Kommen weniger als 20 der 100 an, werden 900 weitere gewürfelt, damit die Zahlen auf 1000 stehen. Gezeigt wird der direkteste Lauf des schnellsten Fünftels.
Wie viele Läufe ankommen, ist die Schwierigkeit Deines Flugs: ab der Hälfte normal, ab einem Fünftel anspruchsvoll, ab einem Zwanzigstel schwer, darunter sehr schwer. Gleiche Regeln für jeden Flug — kommen von 1000 nur wenige an, war Dein Flug besser als der Durchschnittstag hergab. Der gezeigte Lauf ist dann einer der wenigen, die durchkamen, kein Massstab.
Wo sind die Grenzen?
Keine Vorhersage. Ein typischer Tag dieser Stärke, mit dem gemessenen Wind solcher Tage.
Der Avatar bleibt im Korridor ±9,6 km um Deine Spur, im gezeichneten Strömungsfeld und mindestens 30 m über dem Gelände.
Bärte bis 21:30, gegleitet wird bis 22:00.
Am Hang soart er dort, wo das Strömungsfeld unter 300 m über Grund trägt.
Unter 600 m über Grund gilt Luftraum G: die CTA sperren dort nicht, CTR sowie R-, P- und Q-Gebiete schon.
Das Strömungsfeld ist das Wallis, so weit der Korpus reicht. Liegt weniger als die Hälfte der Spur darin, wird sie nicht angenommen; liegen Teile ausserhalb, steht es im Protokoll.
An avatar re-flies your flight — through the measured flow field of the Valais. You see where it glides, where it climbs and how it does against the pilot.
Drop your IGC file here or
What does an avatar do?
It flies on its own. Nobody tells it where the air rises — it has to find the thermals like anyone else. What it knows, an experienced pilot knows too: where the air typically carries on such days, how strongly, how high, and how often a thermal is actually there.
It decides for itself how fast to glide, when to stop and when to move on. It flies the same task as the pilot of the IGC — start, turnpoints, goal — but finds its own way there.
What did we have to build for it?
Two things. A flow field: how the air moves, by hour, height and kind of day. And a thermal statistic: where thermals stand, how strongly they carry, up to what height, and how often they are working.
Both come from flown IGCs. A paraglider is a measuring instrument: every second it tells how the air moves, provided you know its airspeed and its polar. We developed methods to determine both from the IGCs. We publish the polars here. That is how about 110 million measured points became the two maps.
What do we read from your IGC?
The task — start, three turnpoints, landing: the points that make the flight longest.
The thermal strength — for days in the corpus from all flights of that day; otherwise from your flight, the median of your climb rate while circling, adjusted for the time of day.
The ceiling of the day — for days in the corpus measured from all flights of that day; otherwise from the tops of your own thermals.
Weekend or not — from the date. At weekends the military airspaces are not active.
The glider — from the header, if we know its polar. Otherwise the avatar flies a Zeolite 2 GT.
Where you circled and where you glided.
What happens when it sets off?
First a corridor is laid around your track, ±9.6 km wide, in steps of 500 m. Inside it the avatar works out, for every place, height and time of day, what pays off most: glide on, fly faster, or stop and circle.
It picks its own start time — typical for this thermal strength, earlier for long tasks.
Then 100 days are drawn. Whether a thermal is working is decided at random from the measured hit rate — as in real life. The avatar does not know in advance which one will carry; it tries, and sometimes it fails. If fewer than 20 of the 100 arrive, 900 more are drawn so the numbers rest on 1000. Shown is the most direct run of the fastest fifth.
How many runs arrive is the difficulty of your flight: from half normal, from a fifth demanding, from a twentieth hard, below that very hard. Same rules for every flight — if only a few of 1000 arrive, your flight was better than the average day allowed. The run shown is then one of the few that made it, not a yardstick.
Where are the limits?
No forecast. A typical day of this strength, with the measured wind of such days.
The avatar stays within the ±9.6 km corridor around your track, inside the drawn flow field, and at least 30 m above the terrain.
Thermals until 21:30, gliding until 22:00.
It ridge-soars where the flow field carries below 300 m above ground.
Below 600 m above ground airspace G applies: the CTA do not close it there, CTR and R, P and Q areas do.
The flow field covers the Valais, as far as the corpus reaches. If less than half of the track lies inside, it is not accepted; parts outside are noted in the protocol.